Carmina Burana von Carl Orff (Choreographie: Christiana Rosenberg)

1934 entdeckte Carl Orff eine Sammlung von Gedichten aus dem Kloster Benediktbeuern, die aus dem 11. und 12. Jahrhundert stammten. Diese Texte faszinierten ihn derart, dass er noch am selben Tag begann, seine inzwischen weltberühmte „Carmina Burana“ zu komponieren. Das Werk wird umrahmt von einer Hymne auf das Schicksal: „O Fortuna“. Die übrigen Gesänge lassen sich in drei Teile gliedern: Auf dem Dorfplatz- In der Schänke- Cour d´Amour. Die mittelalterlichen Texte inspirierten Carl Orff zu klaren, einfachen Harmonien und stark variierenden Rhythmen, die sich hervorragend choreographisch umsetzen lassen. Orff nannte sein Werk eine „szenische Kantate“, um die Bedeutung von Choreographie und Bewegung für sein Werk hervorzuheben. Carl Orff hatte einen direkten Bezug zum Tanz, denn er gründete 1924 in München zusammen mit Dorothee Günther eine eigene Schule für Musik und Tanz. An dieser Schule studierte auch die berühmte Künstlerin Maja Lex, die später Dozentin für Tanz an der Sporthochschule Köln wurde. Die Choreographin der Tanzgruppe, Christiana Rosenberg, hat u.a. dort ihre Tanzausbildung absolviert. Carmina Burana wurde 1937 in Frankfurt uraufgeführt. Die Tanzgruppe der Universität Konstanz hat im letzten halben Jahr intensiv an einer eigenen Interpretation des Werkes gearbeitet. Sie tanzt dabei zu einer Einspielung von Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern. Es tanzen: Clara Belke, Jana Eberle, Johanna Fürst, Pia Graeve, Carolin Haberkorn, Hannah Hofmann, Franziska Horn, Melanie Knappmeier, Manuel Nagel, Yasemin Oruc, Alina Torda, Sofia Toro Gonzales, Camilla Rau, Sina Raunegger-Müller, Katja Rohrbacher, Karoline Schäfer, Nadine Zehender. Choreographie: Christiana Rosenberg Technik: Johannes Blank Die Bildergalerie zu Carmina Burana stammt von www.felix.pictures.